1. Wie bist du auf uns als Stadtteilverein aufmerksam geworden?
Ich wurde aus meinem Umfeld auf die tolle Arbeit des Vereins und die Ausschreibung aufmerksam gemacht. Da ich schon viele Jahre in Heidelberg gearbeitet habe und die Bahnstadt ein wunderschöner Stadtteil ist, in dem ich auch privat gerne unterwegs bin, habe ich die Entwicklung hier schon länger mit Interesse verfolgt.
2. Was motiviert dich persönlich unser Bürgerhaus zu leiten uns als zentraler Ansprechpartner aller BahnstädterInnen und Bahnstädter zu wirken?
Ein Bürgerhaus sehe ich als einen Ort der Begegnung und an dem Gemeinschaft gelebt wird. Ich mag die Vielfältigkeit, den Umgang mit Menschen und freue mich sehr meinen Teil dazu beizutragen, dass das Bürgerhaus ein lebendiger und einladender Treffpunkt für alle BahnstädterInnen und Bahnstädter ist.
3. Wie gehst du mit unterschiedlichen Interessengruppen um - wie Kunden, die Stadt, Vereinen und Bürger aus unserem Stadtteil, wenn deren Bedürfnisse bzw. Anfragen miteinander konkurrieren?
Konkurrierende Interessen gehören - meines Erachtens nach – zu einem dynamischen Stadtteil dazu und sind ein Zeichen für eine aktive Gemeinschaft. Wichtig für mich ist Transparenz, Wertschätzung und lösungsorientiertes Handeln. Ein direkter Dialog sollte immer angestrebt werden, alle Parteien dürfen sich gehört fühlen und gemeinsam arbeiten wir dann an Lösungen, die bestenfalls dem gesamten Stadtteil zugutekommen.
4. Welche persönlichen Ziele hast du als Bürgerhausmanagerin? Was hast du dir für die ersten Monate vorgenommen?
In den ersten Monaten steht für mich das Ankommen, Zuhören und Kennenlernen an oberster Stelle. Ich möchte die internen Abläufe kennenlernen und die Anliegen der verschiedenen Interessengruppen verstehen.
Mein persönliches Ziel für die Zukunft ist es, das Bürgerhaus noch fester im Alltag der Bahnstadt zu verankern, als einen Ort an dem man sich wohlfühlt, sich gerne begegnet, austauscht und neue Projekte angeht.
5. Wen möchtest du unbedingt noch kennenlernen?
Eigentlich alle! Ich freue mich riesig auf die Begegnungen mit lokalen Vereinen, den Vertretern der Stadt, den Gewerbebetreibenden vor Ort, aber auch auf das alltägliche Zusammentreffen mit den BahnstädterInnen und Bahnstädtern, beim Kindergeburtstag bis zum Seniorensport im Bürgerhaus.