von Mirko Vianello

Tipps für ein angenehm warmes Passivhaus

Aufgrund der starken Wärmedämmung ist es im Passivhaus auch an Wintertagen angenehm warm, ohne dass zusätzlich geheizt werden müsste, vorausgesetzt, man lüftet richtig. Dabei ist auch auf den korrekten Einsatz der Lüftungsanlage zu achten, die nicht mit einer Heizung verwechselt werden sollte. Ein Lüften durch Öffnen von Fenstern ist aufgrund der Lüftungsanlagen und dem damit verbundenen regelmäßig stattfindenden Luftaustausch nicht notwendig.

Grundsätzlich sollte vermieden werden, dass Kälte eindringt, Fenster sind demnach zu schließen und Rollläden, Jalousien bzw. Raffstores herunterzufahren, denn sie halten Kälte zusätzlich ab. Die Lüftungsanlage sollte abgesenkt werden, da trotz Wärmetauschers andernfalls nicht hinreichend aufgewärmte Außenluft über die Zuluftgitter in den Wohnraum gepumpt werden könnte.

Sobald es (tagsüber) etwas wärmer wird, kann die Innenraumluft auch verstärkt ausgetauscht werden, d.h. es kann kurz stoßgelüftet und die Lüftungsanlage im Normalbetrieb genutzt werden, damit der Luftaustausch ohne größeren Wärmeverlust erfolgen kann. Rollläden, Jalousien bzw. Raffstores sollten über Tag hochgefahren werden, da die Wärme (Sonne) von außen nach drinnen dringt und dort gut gespeichert wird.

Allein durch diese Maßnahmen kann - auch bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt und darunter - eine angenehme Innentemperatur ohne zusätzliches Heizen erzielt werden (mv).

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